Am letzten Donnerstag vor den Osterferien - so wollte es nicht nur die Tradition, sondern auch rund 600 Schülerinnen und Schüler sowie zahlreiche Lehrkräfte - fand zum zehnten Mal die Frühlingsparty des Graf-Stauffenberg-Gymnasiums statt. Schon kurz nach 19 Uhr eröffneten Schülerinnen und Schüler aus der Sekundarstufe I die Tanzfläche. DJ Matze heizte mit feinen Beats die Stimmung an, sodass selbst zahlreiche Ersttäter behutsame Tanzschritte wagten.

Uwe Bolz, der Kreativ-Direktor für Organisation und Unterhaltung und ganz nebenbei noch Oberstufenkoordinator, hatte zum Jubiläum ein großartiges Rahmenprogramm aufgestellt. Zunächst sorgte Schlagzeuger Joachim Brüntjen mit seinem „Drumbob - Trommel bis der Arzt kommt!“ für beste Stimmung. Unter Joachims Anleitung schmetterten zahlreiche Schülerinnen und Schüler aktuelle Songs und Evergreens auf den bereitstehenden Trommeln. Die Stimmung schwappte gleich auf das Publikum über, sodass die nachfolgend angekündigte „Überraschungsshow“ leichtes Spiel hatte.

Die von Herrn Bolz angekündigte Show lief jedoch - zumindest für ihn - anders als erwartet. Einige Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte hatten ohne Bolz‘ Wissen eine musikalische Huldigung seines Engagements am GSG vorbereitet. Denn auch wenn man es ihm nicht ansieht, im Sommer winkt die Pensionierung. So musste Bolz in GSG-Trikot, Pilotenbrille und Kapitänsmütze in die Menschenmenge tauchen und von dort aus den ersten Beitrag bestaunen. Beim Cover des aktuellen Beginner-Tracks "Ahnma" wurde sehr schnell deutlich, dass einfach zu gehen kein Fahrplan für den heutigen Abend werden würde.

Das darauffolgende Lied hatte kaum eingesetzt, da sang schon der gesamte Rosenhof mit: „Ich und mein Bolz, ich und mein Bolz“ in Anlehnung an einen ähnlich klingenden Text der 275ers brachte den Saal zum Kochen. Die Feierei erreichte ihren Höhepunkt, als Herr Bolz via Schlauchboot zum Crowdsurfing ansetzte und eine Ehrenrunde im Rosenhof über den Zuschauerköpfen drehte.

Im Anschluss gab es natürlich reichlich Gesprächsstoff, auch weil wieder zahlreiche Ehemalige anwesend waren und über das Leben außerhalb des GSG zu berichten wussten. Gegen 01:00 Uhr wurden die meisten dann nach Hause, andere in die Freiheit entlassen.