„Künstliche Intelligenz und Neuronale Netze“ – so lautete der Titel eines öffentlichen Vortragsabends am 18.01.2019 an der Universität Osnabrück. Da sich der Prüfungskurs Philosophie des Jahrgangs Q1 zeitgleich in einer Untersequenz des Halbjahresthemas „Anthropologie“ (d.h. die „Lehre vom Menschen“) mit Thematiken wie Cyborgs, Transhumanismus und künstlicher Intelligenz beschäftigte, war dies Grund genug, einmal für einen Abend in die universitäre Welt einzutauchen.

Bereits 20 Minuten vor Beginn waren die Sitzplätze des Hörsaals vollständig besetzt, was eindrücklich die Gegenwartsrelevanz des Themas unterstrich.

In zwei Vorträgen umriss zunächst der Schriftsteller, Liedermacher und Trickfilmer Volker Strübing sehr kurzweilig die Funktionsweise von neuronalen Netzen („Spaghetti Neuronale“);  danach ging der Osnabrücker Informatiker Prof. Dr. Joachim Hertzberg nach einem Überblick über die Geschichte der „Künstlichen Intelligenz“ u.a. auch auf den Unterschied zwischen "biologischer" und "künstlicher" Intelligenz sowie damit verbundene ethische Problemstellungen ein – insgesamt eine lehrreiche Exkursion.

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