„Cyborgs, Androiden, künstliche Intelligenz – Wa(h)re Menschen?“


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Das Thema des diesjährigen Blockseminars der Philosophie-AG des Graf-Stauffenberg-Gymnasiums mutet nur auf den ersten Blick futuristisch an. Schon bald wurde den 15 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 10 bis 12 klar, dass etwa künstliche Intelligenz in PC und Smartphone, Roboter in zunehmend mehr Anwendungsbereichen und auch die Cyborgisierung des Menschen mittels technologisch immer ausgefeilterer Prothesen bereits heute einen Teil unserer Lebenswirklichkeit bilden.

Grund genug, sich diesem Thema an einem Wochenende in der Jugendfreizeit- und Bildungsstätte Neuenkirchen intensiv zu widmen und seine philosophischen Implikationen zu überdenken. Ethische, ökonomische, legale und gesellschaftliche Aspekte des Themas wurden im  Rahmen einer den tatsächlich stattfindenden Konferenzen nachempfundenen „InnoRobo Convention 2014“ intensiv bearbeitet und kontrovers diskutiert. Unter anderem ging es etwa um die Frage, was den Menschen eigentlich zum Menschen macht (und somit vom Roboter unterscheidet), welche ethischen Auswirkungen eine zunehmende Humanisierung der technischen Errungenschaften mit sich bringen oder ob die Gefahr besteht, dass die Menschheit sich selbst abschaffen könnte.

Eingerahmt wurde die engagierte Beschäftigung in die philosophische Interpretation zweier thematisch relevanter Spielfilme in den späten Abendstunden des Freitags und des Samstags. Auch zu nachtschlafener Zeit oder während der gemeinsamen Zubereitung der Mahlzeiten flammte die Diskussion immer wieder auf, was darauf hindeutet, dass der Gegenstand des Wochenendes tatsächlich ein in der Lebenswelt der Schüler relevantes Thema war. Mit vielen neuen Eindrücken traten alle dann Sonntag Mittag die Rückreise nach Osnabrück an.

Für die Bilder geht ein herzliches Dankeschön an Jan-Lukas Schulz (Q1)!