Blick zurück – nach vorn!


Zum Abschluss des in den letzten Wochen rasant zu Ende gehenden Schuljahres 2016/2017 wurde die Dienstbesprechung von einer Reihe warmherziger Verabschiedungen geprägt.

Die Referendarinnen Frau Ogrodnik und Frau Keles verlassen uns nach bestandenem Examen ebenso wie Herr Hüls, der ans Gymnasium Bramsche versetzt wird, uns aber über eine Rückabordnung noch erhalten bleibt.

Lang‘ wurde die Wartezeit für Dr. Bernhard Stark (Phy/Ma), der zehn Jahre lang engagiert und mit hohem Wirkungsgrad am GSG tätig war und dessen Wunsch, seiner bereits in Freiburg lebenden Familie folgen zu können, nun (endlich) entsprochen worden ist. So müssen das Physik-Café und das gesamte Kollegium ihn schweren Herzens ziehen lassen.

   

„Vielen Dank, Gerrit Loets, dass es dir gut ergeh‘. / Wir hoffen auf ein Wiedersehn.“ Der langjährige Fachobmann für Musik musste natürlich mit Georg Kreisler und eigener Komposition von seiner Fachgruppe humorvoll und herzlich verabschiedet werden. Der engagierte Deutschlehrer, Theaterbegeisterte, „junggebliebene Stürmer und Dränger“, der besonnene und mit geistreichem Witz die Schule bereichernde Kollege wurde auch mit einer Lobrede des Fachobmanns Deutsch, Herrn Dr. Bick, bedacht. In einem satirischen Parforceritt durch Gegenstände des Deutschunterrichts wie bürokratische Gegebenheiten pries dieser Gerrit u.a. – frei nach Georg Büchners „Danton“ –als nicht zu ersetzende Größe in unserem Schulleben: „Männer meines Schlages sind in der Schule unschätzbar.“

Ebenso herzlich verabschiedeten sich die Fachgruppen Chemie und Biologie von Renate Prelle, die nach 38 Dienstjahren und 37 Abiturdurchgängen in den überaus wohl verdienten Ruhestand versetzt wurde. Herr Krotzek und die übrigen Laudatoren hoben ihre beeindruckende Lebensleistung im, mit konstant hoher Motivation, mit Gelassenheit und hohem Teamgeist ausgeübten Lehrerberuf hervor. Ein eigens für sie gezeichnetes Bild mit Abbildungen ihrer Kollegen sowie ein Buch mit hilfreichen und persönlichen Empfehlungen für die (Frei-)Zeitgestaltung in der näheren Zukunft mögen ihr den Blick zurück – und nach vorn erleichtern.

Was aber „zwei Teilchen im Universum“, „eine Putzkraft im UN-Gebäude“, „ein weggeworfenes Diadem“ und „vergiftete Tauben im Park“ in den Verabschiedungsreden zu suchen hatten, können wohl nur die verstehen, die dabei waren.

Uns allen aber mag der Wunsch aus dem obigen Lied gelten: Dass es uns gut ergehe und wir uns hoffentlich – erholt und mit neuem Schwung – nach den Sommerferien wiedersehen. (möh)