Ausflug der 6. Klassen zur „Varusschlacht“ in Kalkriese


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Ausflug der 6. Klassen zur „Varusschlacht“ in Kalkriese

1)      „Auf den Spuren der Römer und Germanen“

Am 19. Mai 2014 ist der gesamte 6. Jahrgang, also auch meine Klasse, die 6A, nach Kalkriese in das Varusschlacht-Museum gefahren. Dort hatten wir eine Führung zum Thema „Varsusschlacht“. Am Anfang wurde uns erklärt, wie sich die Römer in der Marschordnung aufstellen, marschieren, kämpfen und reisen sollten. Danach sind wir auf das ehemalige Kampffeld marschiert und haben das Pilum geworfen. Außerdem sind wir gegen die Germanen vorgerückt, die die 6C gespielt hat. Leider haben wir verloren.

Als nächsten waren wir dann Germanen und sind durch den Wald gewandert. Dabei haben wir interessante Dinge über die Germanen erfahren, zum Beispiel, dass sie ihre Götter nicht in Tempeln verehrten, sondern unter freiem Himmel, weil sie dachten, dass die Götter viel zu groß wären, um sie in Tempeln zu verehren.

Zuletzt sind wir in die Ausstellung gegangen und haben uns ein Modell zur römischen Legion angeschaut und zur Schlacht. In der Ausstellung haben wir uns auch noch Funde von der Schlacht angeschaut, unter anderem auch die bekannte Reitermaske von einem Römer (wobei es sich um eine Kopie handelte, das Original befand sich zu der Zeit im Louvre). Ich fand es dort sehr interessant und würde gerne noch einmal dorthin fahren. (Lena Grieger, 6A)

„Wir, die Klasse 6C, waren am 19. Mai 2014 auf den Spuren der Germanen. Wir lebten in Großfamilien und mit den Tieren zusammen in Hütten aus Lehm. Wir gingen oft auf die Jagd nach Metallen und uns war es egal, ob es noch am Körper von Menschen war, wir rissen es einfach ab. Wir lebten auf der rechten Rheinseite. In der Varusschlacht waren die Römer eindeutig im Nachteil, nicht nur, dass sie im Wald nicht ihre Kampfformation behalten konnten, nein, überall waren Sumpflöcher, in denen viele Römer verunglückten. Auch auf dem Boden konnten sie leicht ausrutschen, und mit ihrer gesamten Ausrüstung schafften sie es nicht wieder aufzustehen. Wir hatten einen Wall errichtet, hinter denen wir uns verstecken konnten, aber die Römer standen vor einer Wand ohne Chance darüber zu klettern, der einzige Weg war ein Tor in der Mitte des Walls. Dieses war aber eine Falle, denn am Rand des Tores standen einige von uns und stachen die Römer ab, die versuchten, hindurch zu gelangen. Auch die Speere der Römer waren für uns nützlich: Wenn sie nahe bei uns gelandet waren, konnten wir sie gegen die Römer verwenden.“ (Melanie Helmig, 6C)

„Wir haben gelernt, mit dem Pilum zu werfen. Dabei haben wir laut geschrien. Dann sind wir im Marschschritt zu den Germanen gegangen und haben gegen sie gekämpft. Ich war die Geheimwaffe Alius Hau Drauf und Schuss. Ich musste die Germanen angreifen, aber ich starb sofort als „Römer“. Danach sind immer zwei von uns durch ein Tor gegangen, wo wir mit Speeren der Germanen beworfen wurden. Danach durften wir die Germanen sein.“ (Alihaider Syed, 6A)

 

2)      „Nicht nur Schlachten und Kriege“

Nach unserer Ankunft sind wir, die Klasse 6B, sofort ins Kindermuseum gegangen. Dort saßen wir in einem Raum, in dem ein nachgebildetes Germanenhaus stand. Die Führerin erzählte uns, was die Germanen für Häuser gebaut, womit sie gehandelt, wie sie gelebt hatten und welche Kriegsausrüstung sie besaßen. Zum Beispiel haben Germanen sich an Flüssen angesiedelt, weil sie dort fischen konnten und frisches Wasser hatten. Unsere Führerin hat uns auch erzählt, dass Arminius die Römer verraten und so in einen Hinterhalt gelockt hat: In einer engen Passage (rechte Seite Moor, linke Seite Wald mit Germanen) haben die Germanen die Legionen Mann für Mann abgeschlachtet.

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BILD: Max Nordieck, Kl. 6A

Danach durften sich zwei Jungen als römischer Legionär und als Germane und zwei Mädchen als eine römische und eine germanische Frau verkleiden (siehe Artikelbild oben). Am Ende haben wir noch im Museum über 100 Zinnfiguren als römisches Heer, ein Modell des Engpasses und metallene Reste von Römerausrüstungen gesehen.
(David Scholle, Elias Kuhnt, 6B)