26. Schüleraustausch mit Budapest 2016


 

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Vom 18.05. bis zum 27.05. waren die Austauschschüler aus Ungarn zu Besuch in Osnabrück. Nach ihrer Ankunft am Graf-Stauffenberg-Gymnasium wurden sie von unserem Schulleiter Herrn Krotzek begrüßt. Anschließend nahmen sie am Unterricht teil und konnten erste Eindrücke eines deutschen Schulalltags bekommen. Am Nachmittag lernten sie dann ihre Gastfamilien kennen und verbrachten den Rest des Tages mit ihnen.

Am Donnerstag fuhren wir um 8 Uhr vom GSG nach Herford, um dort das „Marta“, ein Museum für Kunst und Architektur, zu besichtigen. In dem Museum konnte man viele verschiedene Kunstwerke betrachten. Jede Ausstellung befasste sich mit einem bestimmten Thema und war in einem gewissen Zeitraum zu besichtigen. Nach unserer anschließenden Freizeit in der Stadt machten wir uns auf dem Weg zum H2O-Bad, wo wir anderthalb Stunden lang mit unseren Austauschschülern Zeit verbringen konnten. Danach ging es zurück zum GSG, den Rest des Nachmittags hatten wir dann wieder Freizeit.

Am nächsten Morgen nahmen wir nach drei Unterrichtsstunden am Festakt in der neu eröffneten Aula des GSG teil. Viele ehemalige Schüler sowie Lehrer nahmen sich die Zeit, um am Fest teilzunehmen. Manche Lehrer sowie der Bürgermeister von Osnabrück hielt(-en) eine Rede. Zwischendurch wurden von den Stauffis, der Schulband und einzelnen Schülern musikalische Beiträge erbracht. Auch eine ungarische Lehrerin gratulierte dem GSG im Namen des Schulleiters des Szent Margit Gimnáziums sowie der gesamten Schule zum 50-jährigen Bestehen des GSG. Den Nachmittag konnten wir im Anschluss mit unseren Austauschschülern frei nach unseren Wünschen gestalten.

Am Wochenende unternahmen wir nun viele verschiedene Ausflüge: Manche besichtigten deutsche Städte, wie zum Beispiel Hamburg, andere fuhren an die Nordsee, in den Safari-Park oder in den Zoo.

Nach den vielen schönen neuen Eindrücken vom Wochenende trafen wir uns alle in der Schule wieder. Zusammen mit unseren Austauschschülern besuchten wir wieder den Unterricht. Nach der sechsten Stunde hatten wir jedoch frei, um am Nachmittag noch etwas mit unseren Austauschschülern zu unternehmen, bevor wir uns am Abend auf den Weg zum Osnabrücker Rathaus machten. Dieses war der Startpunkt unserer Nachtwächterführung, bei der wir, ganz nach dem Motto unseres Austausches „Geschichte entdecken“, etwas über die Osnabrücker Geschichte erfuhren. Die Nachtwächterführung brachte uns unter anderen den Bucksturm sowie das Heger Tor näher. Der Höhepunkt der Führung war die schöne Aussicht von der Marienkirche auf Osnabrück.

Am Dienstag fuhren wir mit dem Zug nach Bremen, dort erhielten wir eine Führung im Übersee-Museum. Das Museum befasst sich mit den verschiedenen Ländern und Kontinenten. Es gab dort eine Ozeanien-, China- und Afrikaaustellung. Die Amerikausstellung wird leider erst 2017 fertiggestellt. Nach der Führung hatten wir Zeit, unseren eigenen Interessen nachzugehen, bevor es weiter in Richtung Bremen-Altstadt ging. Dort besuchten wir das Rathaus, die Bremer Stadtmusikanten sowie die Böttchergasse. Nun hatten wir Zeit die Altstadt zu erkunden. Bremen ist eine sehr schöne Stadt mit vielen schönen Gebäuden und Fachwerkhäusern sowie Sehenswürdigkeiten. Mit diesen schönen und neu gewonnenen Eindrücken verließen wir Bremen. Gegen halb sechs waren wir wieder in Osnabrück und konnten den Rest des Tages mit unseren Austauschpartnern verbringen.

Der nächste Tag startete für die ungarischen Austauschschüler mit einer Exkursion nach Bramsche, wo sie zusammen mit dem achten Jahrgang das Tuchmachermuseum besichtigten. Nach einem Rundgang im Museum hatten sie noch Freizeit, um Bramsche näher kennenzulernen. Um 13 Uhr waren sie wieder zurück in Osnabrück und schauten sich mit ihrer ungarischen Lehrerin Judith den Osnabrücker Dom an. Nach diesem spannenden Vormittag hatten die Austauschschüler an den letzten zwei Stunden am Unterricht teilgenommen.

Am Donnerstag nahmen unsere Austauschschüler erneut mit uns zusammen am Unterricht teil. Nach der Schule hatten wir Freizeit und am Abend trafen wir uns bei Michael, um einen allerletzten gemeinsamen Abend zu verbringen. Jeder brachte eine Kleinigkeit zu essen mit und Herr Hülsmann grillte. Wir aßen gemeinsam das mitgebrachte Essen, verbrachten schöne Stunden zusammen und schauten uns zum Schluss ein Abschiedsvideo mit Fotos der letzten Tage an. Anschließend gingen wir mit unseren Austauschschülern nach Hause. Wir genossen die restliche Zeit zusammen, bevor wir uns früh am nächsten Morgen am GSG trafen, um Abschied von unseren Austauschschülern zu nehmen, die wir nun aufgrund unserer gemeinsamen Zeit als gute Freunde bezeichnen konnten.

Wir alle haben die Zeit genossen und werden unsere Austauschschüler vermissen. Während des Austausches haben wir viele schöne, neue Erfahrungen gesammelt. Wir werden diese einmalige Zeit nie vergessen!

(Nach) Isabella, Madeleine, Marie